Beweisantragsrecht + Neue Vermögensabschöpfung

Aktuelle Rechtsprechung des BGH zum Beweisantragsrecht

Das neue Recht der Vermögensabschöpfung

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Seminarinhalt:

Im Seminar werden sowohl aktuelle Entscheidungen des BGH zum Beweisantragsrecht wie aber auch die wesentlichen gesetzlichen Neuregelungen der Vermögensabschöpfung in praxisrelevanter Form vorgestellt.

 

Themenauswahl:

Der Beweisantrag ist und bleibt eines der effektivsten Möglichkeiten der Strafverteidigung, zugunsten des Mandanten auf den Strafprozess Einfluss zu nehmen. Allein dies ist Grund genug, dieses „Schwert“ des Strafverteidigers in regelmäßigen Abständen einmal wieder zu „schärfen“. Im Rahmen des Seminars wird eine Auswahl höchstrichterlicher Entscheidungen zum Beweisantragsrecht aus den vergangenen 12 Monaten in praxisrelevanter Form vorgestellt. Hierbei wird u.a. auf die nachfolgenden Themen eingegangen werden:

  • Abgrenzung von Beweisantrag und Beweisermittlungsantrag bzw. Beweisanregung,
  • Katalog der Ablehnungsgründe des § 244 StPO,
  • Konnexitätserfordernis,
  • Fristsetzung zum Stellen von Beweisanträgen,
  • präsente Beweismittel.

 

Durch das am 01.07.2017 in Kraft getretene Gesetz zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung wurde das bisherige Abschöpfungsrecht umfassend neugeregelt.
Die zuvor bereits vorhandenen Abschöpfungsmöglichkeiten wurden erweitert, neue Abschöpfungsinstrumente wurden geschaffen. Gerichte und Ermittlungsbehörden sind gehalten, vermeintlich inkriminiertes Vermögen in nunmehr deutlich mehr Fällen und auch konsequenter abzuschöpfen. Bereits die kurze Zeitspanne seit Inkrafttreten des Gesetzes zeigt, dass auch der Strafverteidiger zukünftig nicht nur in wirtschaftsstrafrechtlichen Mandaten, sondern gerade auch in Verfahren aus dem allgemeinen Strafrecht und Jugendstrafrecht immer häufiger mit dem Thema befasst wird. Eine Vielzahl von rechtlichen und tatsächlichen Fragestellungen ist hierbei nach wie vor nicht geklärt, das Haftungsrisiko gewachsen.
In diesem Seminar werden die wesentlichen Änderungen im prozessualen und materiellen Recht dargestellt und anhand von praxisrelevanten Beispielsfällen erörtert, u.a.:

  • Neuregelung der Opferentschädigung,
  • Bestimmung des „Erlangten“ – Bruttoprinzip,
  • Verurteilungsunabhängige Einziehung von Vermögen unklarer Herkunft
  • Gebührenrechtliche Auswirkungen

 

Verfügbar       Wenige freie Plätze       Ausgebucht

Datum Uhrzeit Ort Referent
20.04.2018 13:00 - 18:30 Leipzig Markus Meißner
21.04.2018 09:00 - 14:30 Berlin Markus Meißner
22.06.2018 13:00 - 18:30 Hamburg Markus Meißner
23.06.2018 09:00 - 14:30 Hannover Markus Meißner
09.11.2018 13:00 - 18:30 Mannheim Markus Meißner
10.11.2018 09:00 - 14:30 Stuttgart Markus Meißner
30.11.2018 13:00 - 18:30 München Markus Meißner
01.12.2018 09:00 - 14:30 Nürnberg Markus Meißner

Dauer:

5,0 Std.

Seminargebühren:

  • 199,00 € - je Teilnehmer
  • 169,00 € - RAe bis 3 Jahre nach Zulassung (bitte Nachweis) und Mehrbucher ab dem 2. Anwaltsseminar pro Kalenderjahr
  • 5% Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 3 Monate vor dem Seminartag

Seminargebühren zzgl. 19% MwSt.

Bemerkungen:

  • Im Seminarpreis enthalten ist eine Teilnahmebescheinigung über
    5 Zeitstunden nach § 15 FAO, ausführliche Arbeitsunterlagen, sowie Tagungsgetränke und 2 Kaffeepausen mit Snacks
  • Begrenzte Teilnehmerzahl in allen Seminaren! Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Weitere Seminare:

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