"Top - Thema" Personenschaden

Erwerbsschaden & Haushaltsführungsschaden in Prozess und Vergleich

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Seminarbeschreibung:

Personenschadensansprüche umfassen neben dem Schmerzensgeld für immaterielle Schäden insbesondere die materiellen Nachteile aufgrund eingeschränkter Verwertbarkeit der Arbeitskraft. Hierbei sind Erwerbsausfallschäden oftmals nicht im Fokus des Mandats, da beim häufigeren Fall eines nur kurzfristigen Ausfalls eines Arbeitnehmers die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall eingreift. Sobald es aber um längere Verletzungszeiten oder um die Verletzung eines Selbstständigen geht, werden die typischen Probleme der Erwerbsschadensregulierung virulent. Im Fall einer Dauerschädigung stellt sich die Frage des (hypothetischen) weiteren Erwerbsverlaufs bis hin zu Fragen des „Rentenschadens“ oder des Ruhegehaltsdifferenzschadens bei Beamten.

Auch die Beeinträchtigung der Arbeitskraft im Haushalt führt zu einem - wenngleich oft übersehenen - liquidierbaren Schaden ("Haushaltsführungsschaden"), der indes in Darlegung und Schätzung hohe Anforderungen an den Rechtsanwalt stellt.

Für beide Ansprüche stellt sich die Frage nach Vor- und Nachteilen gerichtlicher und außergerichtlicher Regulierung ebenso wie die "richtige" Kapitalisierung dauerhafter Ersatzansprüche (Berechnung der Kapitalisierung von Renten).

Das Seminar stellt daher Erwerbsschaden und Haushaltsführungsschaden umfassend dar und gibt strategische Hinweise zur geeigneten Führung eines so gelagerten Personenschadensmandats: .

 

Themenauswahl:

  • Grundsätze der Darlegung und der Prognose bei Erwerbsschäden
  • Spezielle Fallkonstellationen
    (besondere Erwerbssituationen, Verletzung von Kindern etc.)
  • Haushaltsführungsschäden:
    Fallgruppen, schlüssige Darlegung, Berechnung/Schätzung, Stundensatzproblematik
  • Sonderfall:
    nichteheliche Lebensgemeinschaft
  • Abrechnungsfalle: der "neue Pardey"
  • Regresssituation des Arbeitgebers (EFZG)
  • Regresssituation von Sozialversicherern
  • Haushaltsführungsschaden und Drittleistung
  • Kapitalisierung von Ansprüchen bei Dauerschäden
  • Haftungsrisiken bei einer Abfindung
  • Chancen und Risiken von gerichtlicher und außergerichtlicher Geltendmachung
  • prozessuale Sondersituationen
    (Privatgutachten, selbständiges Beweisverfahren)

 

Verfügbar       Wenige freie Plätze       Ausgebucht

Datum Uhrzeit Ort Referent
Für dieses Seminar stehen aktuell noch keine Termine fest.

Referenten:

    Dauer:

    7,5 Std.

    Seminargebühren:

    • 289,00 € - je Teilnehmer
    • 219,00 € - RAe bis 3 Jahre nach Zulassung (bitte Nachweis) und Mehrbucher ab dem 2. Anwaltsseminar pro Kalenderjahr
    • 5% Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 3 Monate vor dem Seminartag

    Seminargebühren zzgl. 19% MwSt.

    Bemerkungen:

    • Im Seminarpreis enthalten ist eine Teilnahmebescheinigung über
      7,5 Zeitstunden nach § 15 FAO, ausführliche Arbeitsunterlagen, sowie Tagungsgetränke, 2 Kaffeepausen mit Snacks und Mittagessen.
    • Begrenzte Teilnehmerzahl in allen Seminaren! Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.