Beweisantragsrecht und Verteidigung gegen Maßnahmen der Vermögensabschöpfung

Aktuelles zum Beweisantragsrecht und
Verteidigungsansätze Vermögensabschöpfung

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Seminarinhalt:

Der Beweisantrag ist und bleibt eines der effektivsten Möglichkeiten der Strafverteidigung, zugunsten des Mandanten auf den Strafprozess Einfluss zu nehmen. Allein dies ist Grund genug, dieses „Schwert“ des Strafverteidigers in regelmäßigen Abständen einmal wieder zu „schärfen“, um "handwerkliche" Fehler im Zusammenhang mit dem Beweisantragsrecht zu vermeiden.

Im Rahmen des Seminars wird anhand ausgewählter aktueller höchstrichterlicher Entscheidungen zum Beweisantragsrecht in praxisrelevanter Form u.a. auf die nachfolgenden Themen eingegangen werden:

 

Themenauswahl:

    • Anforderungen an einen Beweisantrag, Abgrenzung zu Beweisermittlungsantrag
      bzw. Beweisanregung
    • Katalog der Ablehnungsgründe des § 244 Abs. 3 – 5 StPO
    • Erfordernis der Konnexität
    • Fristsetzung gem. § 244 Abs. 6 StPO
    • präsente Beweismittel
    • Urkundenbeweis, insbesondere Selbstleseverfahren
    • Beweisantrag und Revision

 

Vermögensabschöpfung in der Praxis

Einen weiteren Schwerpunkt des Seminars bildet das am 01.07.2017 in Kraft getretene „neue“ Vermögensabschöpfungsrecht, welches mittlerweile vollständig im strafrechtlichen Alltag angekommen ist. Es gibt kaum mehr ein Strafverfahren, in dem das Thema „Einziehung“ nicht irgendwann auf den Tisch kommt.

Die nicht unbeträchtliche Anzahl der zwischenzeitlich hierzu ergangenen höchstrichterlichen Entscheidungen zeigt jedoch auch, wie „fehlernanfällig“ dieses Rechtsinstitut für den Praktiker sein kann.
Unsicherheiten im Umgang mit dem Abschöpfungsrecht gehen hierbei nicht selten zu Lasten der eigenen Mandanten.

In dem Seminar sollen die materiellen und prozessualen Probleme des Vermögensabschöpfungsrechts anhand konkreter Beispielsfälle vertieft dargestellt werden. Hierbei werden insbesondere die bislang hierzu ergangenen Entscheidungen des BGH sowie der Oberlandesgerichte ausgewertet und versucht, mögliche Verteidigungsansätze hieraus abzuleiten.

Daneben wird auch auf die gebührenrechtlichen Auswirkungen des reformierten Vermögensabschöpfungsrechts eingegangen.

 

 Themenauswahl:

    • Erfolgreiche Verteidigung gegen vorläufige Sicherungsmaßnahmen
    • Ausschluss von Einziehungsmaßnahmen – Verteidigungsstrategien
    • Zutreffende Bestimmung der Höhe des „Erlangten“ (Bruttoprinzip)
    • Selbständiges Einziehungsverfahren
    • Vermögensabschöpfung und Verständigung
  • Verteidigung in der Strafvollstreckung

     

    Verfügbar       Wenige freie Plätze       Ausgebucht

    Datum Uhrzeit Ort Referent
    17.05.2019 08:30 - 17:30 Frankfurt Markus Meißner
    18.05.2019 08:30 - 17:30 Stuttgart Markus Meißner
    08.11.2019 08:30 - 17:30 Hamburg Markus Meißner
    09.11.2019 08:30 - 17:30 Hannover Markus Meißner

    Dauer:

    7,5 Std.

    Seminargebühren:

    • 289,00 € - je Teilnehmer
    • 249,00 € - RAe bis 3 Jahre nach Zulassung (bitte Nachweis) und Mehrbucher ab dem 2. Anwaltsseminar pro Kalenderjahr
    • 5% Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 3 Monate vor dem Seminartag

    Seminargebühren zzgl. 19% MwSt.

    Bemerkungen:

    • Im Seminarpreis enthalten ist eine Teilnahmebescheinigung über
      7,5 Zeitstunden nach § 15 FAO, ausführliche Arbeitsunterlagen, sowie Tagungsgetränke und 2 Kaffeepausen mit Snacks
    • Inkl. Mittagessen
    • Begrenzte Teilnehmerzahl in allen Seminaren! Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.